Burson Audio voll diskreter HD Operationsverstärker (Opamp)

Einführung

Die zweite Generation der HD-Audio-Operationsverstärker wurde in Zusammenarbeit mit einigen der weltweit leidenschaftlichsten Musikern, Toningenieuren und Künstlern entwickelt. Das Projekt hat zwei Jahre gebraucht, um ein Endergebnis in der musikalischen Reproduktion zu erreichen das jenseits der kühnsten Erwartungen war. Seine Qualitäten gehen bis an die Grenze der Studiotechnik.

Eine ärgerliche Entdeckung

Die Funktion eines Operationsverstärkers in der Ausgangsstufe ist in etwa so wichtig wie die Linse eines Filmprojektors. Ein minderwertiger OP beeinträchtigt die Qualität des HiFi-Geräts und verschleiert seine Wiedergabe.

Manche Leute beginnen dann nach Alternativen zu suchen, forschen im Netz nach Erfahrungsberichten und studieren Preislisten. Zu ihrer Überraschung stellen sie fest, dass das Paar Operationsverstärker in der HiFi-Stufe so viel wie ein Mineral kostet und das nächst bessere Upgrade für ein paar CHF mehr den Klang schon deutlich verbessert.

Das kann einen schon zum Nachdenken bewegen. Wieso kommen die renommierten Herstellerfirmen mit der ganzen Erfahrung ihrer Entwickler nicht selbst darauf, dass ein simpler IC-Tausch ihre Markenware klar nach vorn bringt? Warum bauen sie solche Teile bei Zusatzkosten im Promillebereich nicht selbst ein?

Die Antwort lautet: Sie wissen es, aber sie wollen es nicht. Ihr Hauptaugenmerk liegt allein auf dem Profit. Selbst wenn die Geräte mit einer guten Spanne verkauft werden können, wird ein gewinnorientierter Hersteller nicht zögern, seine Produktionskosten auch zu Lasten der Wiedergabequalität zu senken. Nachdem der Anwender nun schon einen beträchtlichen Preis für sein High End Gerät bezahlt hat, wird er nun noch mit dem Umbaurisiko alleingelassen.

Wir leben zwar in kapitalistischen Verhältnissen, ärgern uns aber dennoch, wenn das herstellerseitige Qualitätsversprechen auf Kosten der Übertragungsgüte auf der Strecke bleibt.

Die ganze Wahrheit

Unter Audiophilen gibt es ein allgemeines Missverständnis über Operationsverstärker: Sie sind einer diskreten Schaltung vergleichbar oder gar überlegen. Das ist weit entfernt von der Realität. In der Tat ist ein Opamp aus fabrikationstechnischen Gründen und technologischen Beschränkungen einer gut gemachten konventionellen Schaltung unterlegen. Ein IC-Opamp ist auf einem einzelnen Siliziumchip aufgebaut, der kleiner als ein Reiskorn ist. Mit dieser geringen Grösse und eingeschränkten Wärmeableitung ist es nicht möglich, einen hochwertigen Transistor nachzubilden, wie sie von Burson Audio verwendet werden.

Die Bestandteile einer integrierten Schaltung werden durch Dotierung der Halbleitergrundlage hergestellt. Es ist auf diese Weise nicht möglich, hochwertige Bauelemente wie 1% Metallfilmwiderstände oder Präzisions-glimmerkondensatoren herzustellen. Ausserdem kann man nicht einzelne Teile eines ICs getrennt prüfen, weil alle miteinander verbunden sind.

Die leitfähige Lage in einem IC-Verstärker besteht aus Aluminium. Sie ist dünner als die Feuchtigkeitsschicht auf einer beschlagenen Fensterscheibe. Wir glauben, dass dieser schlechte  Leiter  die  musikalische  Textur  zerstört. Die Nähe der Bauteile eines ICs untereinander ist auch für unerwünschte Verkopplungen verantwortlich, die Verdeckungseffekte zur Folge haben. 

Warum sollte man also einen Verstärker nehmen, der aus einem Haufen minderwertiger Bestandteile zusammengesetzt ist, die untereinander mit dünner Aluminiumfolie verbunden sind? Es handelt sich beim IC-Opamp um nichts weiter als billigen Ersatz.

ICs sind billig und ein IC-Operationsverstärker vereinfacht die gesamte Konstruktion, Montage und Qualitätskontrolle. Allerdings sind Operationsverstärker ICs mit unzähligen Problemen behaftest, die sie ungeeignet für Audio-Anwendung zu machen. Im Folgenden sind nur einige von ihnen:
• IC-Operationsverstärker sind nicht mit dem Schwerpunkt auf Audio ausgelegt
• IC-Operationsverstärker sind höchst unterschiedlich in der Qualität
• IC-Operationsverstärker sind schlecht ausgeführt und verschlechtern das musikalische Signal auf allen Ebenen
• IC-Operationsverstärker leiden an Rauschen (EMI)

Für einen tieferen Einblick in dieses Thema empfehlen wir folgenden Artikel "IC chip not good for audio" (englisch, Quelle: www.bursonaudio.com).

Burson HD Audio Opamps

Burson Audio hat die mindere Qualität von IC-Operationsverstärker seit geraumer Zeit realisiert: "Wir lieben Musik und es war schon immer unsere Philosophie wo immer möglich die Klangqualität zu verbessern. Uns ist bewusst, dass es nur einen Weg gibt das IC-Amp Problem zu lösen -  diesen mit einer gut aufgebauten, diskreten Schaltungen zu ersetzen".

Aufbau der HD Opamps

Das Team von Burson Audio entwickelt die HD Audio Opamp seit einigen Jahren immer weiter. Von der ersten Version bis zur aktuellen Produktion wurden auf der Suche nach Perfektion immer wieder Verbesserungen implementiert.

Der Aufbau des HD Audio Opamp besteht aus einem aufwendigen "Voltage Differential Amplification Network". Der gesamte Audio-Operationsverstärker wird aus hochwertigen "Audio graded" Transistoren und Widerständen aufgebaut. Dieser Aufbau garamtiert maximale Dynamik bei minimaler Verfärbung. Dieses Design Merkmal stellt aber auch eine grosse Herausforderung an die Produktion. Ohne konsequentes Bauteil-Matching besteht nämlich die Gefahr tonaler Unausgewogenheit.

Es kommen nur hochwertige Vishay Dale Wiederstände mit 1% Toleranz zum Einsatz. Jedes Bauteil durchläuft einen Burn-in Prozess. Nach 50 Stunden Burn-in wird jeder Widerstand erneut getestet bevor er in die Produktion geht. Das Ergebnis dieser aufwendigen Qualitätskontrolle ist eine weitere 10% Aussortierung. Dieser strenge und sehr teure Burn-in und Match Prozess sorgt für die Stabilität der Schaltung und für eine perfekte Balance der klanglichen Abbildung über das gesamte Frequenzspektrum. Darüber hinaus garantiert er eine stabile und realistische Klangbühne.

Eingesetzt wird bleifreies Lötzinn in Topqualität bei einem Temperatur kontrollierten Lötprozess. Dies war die einzige Möglichkeit zur Verringerung der thermischen Belastung der Komponenten und die Minimierung von Kurzschlüssen.

Rein auf Kosten fokussierte Hersteller würden aufgrund der deutlichen höheren Produktionskosten nie einen solchen Ansatz wählen. Burson Audio auf der anderen Seite weiss, dass nur die strenge Qualitätskontrolle es erst ermöglicht konstant höchste Qualität zu liefern. Nur so ist möglich die besten Opamps auf dem Markt zu produzieren.

Klangqualität

Das Hören mit einem IC Amp ist wie das Hören eines grossen Konzerts durch ein Schlüsselloch oder das Bewundern von Mona Lisa auf einer Briefmarke!

Die Auflösung und Abbildung der Burson HDAO übertrifft IC Operationsverstärker. Im Vergleich mit allen IC Operationsverstärkern bieten sie eine höhere Auflösung und feinere Details. Gleichzeitig einen druckvolleren und besser kontrollierten Bass. Kontrabass kann nun auf einer sehr dreidimensionalen Klangbühne deutlich Gestalt annehmen. Klassische Musik wird viel realistischer, aus einer Gruppe von Streichern werden plötzlich einzelne Streicher wahrnehmbar. Die Performance des HD Opamps ist Hörgenuss, lässt die Musik in Ihrer Seele und verspricht stundenlanges Hören ohne Ermüdungserscheinungen!

Ist der Einsatz des HD Audio Opamps in meiner Umgebung möglich?

Dies lässt sich leicht herausfinden. Öffnen Sie einfach Ihren Gerät (CD-Player, DAC, Vorverstärker, Endstufe) und suchen Sie den analogen Cinch-Anschluss (wo Sie Ihre Verbindungskabel einstecken). Dort finden Sie ein Paar oder mehrere der Standard-Operationsverstärker ICs. Notieren Sie sich den Typ und vergleichen Sie ihn mit untenstehender Liste. Befindet sich der Opamp auf der List, dann ist der Einsatz des diskreten Burson Op-Amp bei möglich!

Direkter Ersatz für die folgenden Operationsverstärker:

Dual Op-amps: AD8066, AD8620, AD712, AD827, C4570, JRC4580, JRC5532, JRC5532D, JRC5534, LF353, LM4562, LM833N, NE5532, NEC4520, NEC4570, NJM2068D, NJM2114, NJM2214D, NJM4558, NJM4558D, NJM4560, NJM5532, NJM4558P, OP275, OPA2132, OPA2134, OPA2604, RC4558D, RC4558P, TL052, TL072 etc.

Single Op-amps: NE5534, LT1122, OPA627, AD811, AD844, OPA604, AD8610 etc.

Schreiben Sie uns eine Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , wenn Ihr Opamp nicht aufgeführt ist.

Anschluss Typ Dual Opamp Single Opamp

Standard Draht
(5cm)

 
8 Pin DIP Sockel
(für Plug & Play
upgrade)
   
Flexibles Kabel
(10cm)
 

 

Installationsanleitung

Installation des HD Opamp in weniger als 5 Min. (Video, englisch)

Der Umbau sollte nur von einem Fachmann vorgenommen werden!

• Bestimmen der Einbaurichtung des IC-Operationsverstärker (zu erkennen an der Einbuchtung)
• Auslöten des bestehenden OP-Amps und ersetzen mit dem HD-Audio-Operationsverstärker (gleiche Richtung)
• 100 Stunden Burn-In und Musik geniessen!

Technische Daten

• Spannung: + /-12-25V DC
• Stromaufnahme: 19mA (pro Modul)
• Klirrfaktor: Weniger als 0,0007%
• Abmessungen: 39mm x 10mm x 29mm, (single) 39mm x 23mm x 29mm (dual)
• Gewicht: 19g

Hinweis: Jedes Modul wird vor dem Versand geprüft. Falscher Einbau kann die HiFi Komponente beschädigen. Wir haften nicht für Schäden durch Eigeneinbau.

hifituning Lehmann | 7013 Domat/Ems | Schweiz | Fon 079 424 35 34 | lehmann@hifituning.ch